Einsatzbericht
zum Unwetter des 19. Juli 2007
Am Nachmittag des 19. Juli 2007 zog eine Unwetterfront eine Schneise der Verwüstung.
Binnen zehn Minuten fielen ca. 30 Liter Regen pro m². Hagel prasselte auf Autos so das man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Dazu kam Wind mit Orkanböen. Um 15:50 Uhr ließ unser Kommandant die Feuerwehren Eckersdorf u. Donndorf alarmieren. Mit der Durchsage mehrere Unwetterschäden im Gemeindegebiet. Als wir bei den ersten ersichtlichen Einsatzstellen angekommen waren bot sich uns ein Bild der Verwüstung wie es nicht einmal Orkan Kyrill geschafft hatte. Dutzende Bäume waren abgeknickt wie Streichhölzer oder ganz Entwurzelt worden. Aufgrund des starken Regens liefen auch einige Keller voll. Als erstes wurden die Hauptverkehrsstraßen wieder befahrbar gemacht, so das der Feierabendverkehr wieder rollen konnte. Anschließend wurden dann die Restlichen Sturmschäden beseitigt. Des weiteren wurden noch zwei Keller ausgepumpt. Die Bilanz des Unwetters, unsere Gemeinde ist mit einem blauen Auge davon gekommen, größere Sachschäden sowie Personenschäden blieben Gott sei Dank aus. Als wir mit unseren Einsätzen fertig waren, wurden wir von der Feuerwehr Mistelbach angefordert, um die Polizei bei der Totalsperre der Staatsstraße 2163 ab der Abzweigung B 22 zu unterstützen. Diese Aufgabe über nahm unser MZF, das TLF und das TSF unterstützen dann noch die Feuerwehr Mistelbach bei der Beseitigung von Unwetterschäden. Gegen 19:00 Uhr waren wir dann wieder Einsatzbereit am Gerätehaus und gingen nach Hause. Aber nicht für lange wie sich eine Stunde später herausstellte. Um genau 20:05 Uhr wurden von der FEZ Bayreuth die Schleifen 1 u. 2 unserer Wehr sowie die Feuerwehr Donndorf alarmiert. Mit der Alarmmeldung kommen sie zur Feuerwache Bayreuth mit allen Pumpen und Wassersaugern die sie haben! Keine drei Minuten nach der Alarmierung waren TLF und TSF auf dem Weg nach Bayreuth. Dort erhielten wir von der Einsatzleitung die Aufträge zugeteilt. Es waren noch etliche Keller auszupumpen. Dies zog sich dann bis etwa 23:00 Uhr hin, gegen 23:30 rückten wir wieder ins Gerätehaus ein.

Die unteren Bilder verdeutlichen unser Motto: Hier Arbeitet der Chef noch selbst!


Wir Danken Sven Kaniewski und dem KFV Bayreuth für die Bilder.